In zwei Wochen ist die heurige Weltcupsaison (leider) schon wieder Geschichte. Nach dem doch nicht nach Wunsch verlaufenem Super-G in Are hoffe ich, dass ich bei der Olympia-Generalprobe in San Sicario (Italien) wieder aufzeigen kann. Aber das, für mich, gute Ergebnis im Riesentorlauf stimmt mich zuversichtlich.
Tolle Kurvenkombinationen im oberen Teil
Die Strecken in San Sicario sind für uns völliges Neuland, da sie extra für die Olympischen Spiele im kommenden Jahr neu gebaut worden sind. Naja und die ersten Kontakte bei den beiden Abfahrtstrainings gestern und heute waren ja positiv. Vor allem die heutige Trainingsbestzeit hat mir wieder viel Selbstvertrauen gegeben. Gegenüber dem gestrigen Training ist die Olympiastrecke schneller und unruhiger geworden, das war sicher ein Vorteil für mich.
Die Streckenführung ähnelt in einigen Passagen der Weltcupabfahrt von Haus im Ennstal. Vor allem im oberen Teil sind tolle Kurvenkombinationen, die mir – so hoffe ich – entgegenkommen. In den Flachpassagen braucht man aber sicherlich auch einen schnellen Ski.
Abfahrts- und Super-G Weltcup heiß umkämpft
Vor den letzten beiden Abfahrten und Super G’s hier in San Sicario und in zwei Wochen beim Weltcupfinale in Lenzerheide hat sich der Kampf um die kleinen Kristallkugeln in den beiden Speed-Disziplinen zugespitzt. Dabei ist die Ausgangslage für mich recht gut, aber wie schnell man Punkte verlieren kann habe ich hautnah in Are gespürt. Also ich hoffe, dass ihr mir ganz, ganz kräftig die Daumen drückts, dann wird es schon klappen.
Euch allen wünsche ich ein schönes Wochenende, bis bald
Eure Renate