Wenn zu mir am vergangenen Donnerstag nach meinem Trainingssturz jemand gesagt hätte, dass ich den Super-G in Tarvis mit 1,01 Sekunden Vorsprung gewinnen werde, ich weiß nicht, wie ich darauf reagiert hätte.
Jetzt könnt ihr euch ungefähr vorstellen, wie es mir geht. Es ist einfach unglaublich: Am Donnerstag der schwere Sturz, am Samstag Platz zwei in der Abfahrt und am Sonntag mein 45. Weltcupsieg: Dieses Wochenende wird in meinen Erinnerungen wohl einen ganz besonderen Platz haben!
Danke an mein tolles Umfeld
Das alles wäre aber nicht möglich gewesen, wenn ich nicht so ein tolles Umfeld hätte: Angefangen von meinem Trainerteam rund um Kurt und Peter, weiter geht es mit meiner Physiotherapeutin Claudia, dem Atomic-Team mit meinem Servicemann Andi Berger und Atomic-Damen-Rennchef Heinz Schilchegger und vielen mehr. Aber vor allem meinem Qi Gong-Meister Werner Tautermann danke ich ganz besonders, der mich für die beiden Rennen wieder in Schwung gebracht hat. Nicht vergessen möchte ich meine Familie, die mir immer zur Seite steht und mich 100%ig unterstützt.
Wenn's läuft, dann läuft's
Mit dem Selbstvertrauen des Gewinns der kleinen Kristallkugel für den Abfahrtsweltcup vom Samstag ist es im Super-G am Sonntag fast wie von selbst gelaufen. Denn ich habe mit dem Gewinn der Abfahrtskugel so viel für mich erledigt, dass ich keinen Druck mehr hatte. Naja und so konnte ich nun mit dem siebenten Saisonsieg noch einen persönlichen Rekord aufstellen. Diese Saison ist einfach der Hammer.
Knochenödem im rechten Unterschenkel
Gestern machte ich im LKH-Stolzalpe ein MR und dabei wurde an meinem rechten Unterschenkel ein Knochenödem festgestellt. Die Bänder sind Gott sei Dank in Ordnung. Links zwickt ein Knorpelschaden. So werde ich diese Woche fleißig therapieren und am Donnerstag oder Freitag entscheiden, ob ich den Riesentorlauf in Zwiesel in Angriff nehmen werde oder nicht!
Euch allen Danke ich für die tolle Unterstützung, die vielen positiven und aufbauenden Eintragungen in mein Gästebuch!!!