Also vielen Dank, dass Ihr mir so fleißig die Daumen gedrückt habt’s.
Ungläubig auf die Anzeigentafel geguckt
Dieses Comeback-Rennwochenende in Lake Louise werde ich wohl nicht so schnell vergessen. Denn nach den doch etwas verkorksten Trainingsläufen wäre ich schon mit einem Platz unter den Top-Ten zufrieden gewesen. Dass ich dann in der Abfahrt zweite geworden bin, konnte ich im ersten Moment selber nicht glauben. Als ich im Ziel abgeschwungen habe, dachte ich mir, na ja wenn ich nur eine Sekunde hinten wäre, dann würde das schon passen. Als ich dann auf der Anzeigentafel den Einser aufleuchten sah, konnte ich es gar nicht fassen. Dass mir Lindsey Vonn noch den Sieg weggeschnappt hat, machte mir wirklich nichts aus, denn mit ihrer Fahrt hat sie auch verdient gewonnen.
Dank an die Beteiligten
Ich möchte aber einigen Leuten danken, die in den letzten Monaten so treu zu mir gestanden und mich hundertprozentig unterstützt haben. Das beginnt bei meiner Familie, geht über Dr. Schenk sowie über meine Physiotherapeuten bis hin zu meinem Trainerteam und natürlich Werner Tautermann: Danke, ohne Euch wäre dieses Comeback nie möglich gewesen.
Ausfall im Super-G zu verkraften
Durch dieses Abfahrtsergebnis kann ich den Ausfall im Super G auch leichter verkraften. Aber da fehlen mir noch einige Trainingskilometer obwohl ich in einigen Passagen gesehen habe, dass es auch schon recht gut klappt.
Vorfreude auf Aspen
Jetzt freue ich mich schon auf Aspen. Heute und morgen werde ich ein bisschen relaxen und meinem Knie eine kleine Erholungspause geben und ab Mittwoch stehen dann eh die Trainingsläufe auf dem Programm.
Euch allen wünsche ich eine schöne Woche und bitte vergesst’s nicht, ich brauche auch in Aspen Eure Unterstützung!!