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Aktuelles/Presse

Doppelsieg: Götschl gewinnt vor Hosp

Götschl - Presse am 04.03.2007 - 21:40 Uhr

Ein Doppelsieg für Österreich durch Renate Götschl und Nicole Hosp.

Renate Götschl hat in Tarvis mit ihrem insgesamt 17. Erfolg in einem Weltcup-Super-G in der "ewigen" Bestenliste vor der Deutschen Katja Seizinger (16) die alleinige Führung übernommen. Die 31-jährige siegte überlegen 1,01 Sekunden vor Nicole Hosp und liegt nun im Gesamtweltcup mit 1.199 Punkten gleichauf mit der US-Amerikanerin Julia Mancuso, die Dritte wurde. Marlies Schild landete auf dem 12. Platz und hat im Rennen um die Große Kristallkugel als Vierte nur 29 Punkte Rückstand, Hosp ist Dritte (16 Zähler hinter den Führenden).

Bei herrlichem Winterwetter präsentierte sich die Rennstrecke am Monte Lussari trotz warmer Temperaturen in hervorragendem Zustand. Als Hauptkriterium für die Läuferinnen entpuppte sich eine Doppel-S-Kurve an der letzten Kante vor dem Zielsprung, an der etliche Läuferinnen viel Zeit verloren. Nicht so Götschl: "Ich hab mir gedacht, auf und drauf", erzählte die 31-jährige im Ziel. Mit dem Selbstvertrauen des Gewinns der kleinen Kristallkugel für den Abfahrtsweltcup vom Vortag sei das auch optimal gelungen.

45.Sieg. "Ich habe mit dem Gewinn der Abfahrt-Kugel so viel für mich erledigt und heute den siebenten Saisonsieg gefeiert. Insgesamt ist das mein 45. Sieg. Diese Saison ist einfach der Hammer", meinte die Steirerin nicht ohne Stolz. Trotz der Führung im Gesamtweltcup will sie nicht an die große Kristallkugel denken. "Von den sechs noch kommenden Rennen stehen vier in technischen Disziplinen an", merkte sie an. Über einen möglichen Start in Zwiesel (Slalom, Riesentorlauf) will sie erst in der kommenden Woche entscheiden.

Gesamtweltcup. "Mein Lauf war nicht fehlerfrei, aber ich bin zufrieden. Renate wäre so oder so nicht zu biegen gewesen", sagte die zweitplatzierte Hosp. Zum Gesamtweltcup meinte sie. "Alle Vier sind in Superform, die Technikerinnen aber im Vorteil. Wer am meisten Glück hat, wird am Ende gewinnen." Weniger zufrieden zeigte sich Schild, die die Führung in der Weltcupwertung erst einmal abgegeben hat. "Es ist eng, aber ich schau nicht genau hin." Mit ihren Ergebnissen am Tarvis-Wochenende sei sie zwar im Großen und Ganzen zufrieden, "leider hab ich heute im oberen Teil einen Fehler gemacht", haderte sie dann doch etwas.

Finale. Julia Mancuso indes lässt als einzige Konkurrentin der drei Österreicherinnen im sportlichen Wettkampf um die Große Kristallkugel nicht locker. "Im Ziel war ich überrascht, unten war ich nicht gut unterwegs, ich habe viele Fehler gemacht", durfte die US-Amerikanerin mit dem Ergebnis am Sonntag deshalb zufrieden sein. "Im Hinblick auf den Gesamtweltcup wird das ein tolles Finale, wir pushen uns gegenseitig", sagte das US-Girl, das ob der warmen Temperaturen in Tarvis mit einem schulterfreien Leiberl zur Pressekonferenz gekommen war.


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